Allgemeine Geschäftsbedingungen

für Massageleistungen und Terminbuchungen


1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Terminvereinbarungen und Massageleistungen von:


SIRIN Thaimassage & Wellness

Inhaberin: Rinrada Valdzius

Poststraße 10

66333 Völklingen

Deutschland


Telefon: 06898 440 9751


Sie gelten unabhängig davon, ob ein Termin telefonisch, persönlich, per E-Mail oder über das verlinkte Online-Buchungssystem vereinbart wird.


2. Vertragsgegenstand

Gegenstand des Vertrages ist die Durchführung der jeweils vereinbarten Massage- oder Wellnessanwendung.


Art, Dauer und Preis der Leistung ergeben sich aus der bei der Terminbuchung geltenden Leistungs- und Preisbeschreibung.


Unsere Massagen dienen der Entspannung und dem allgemeinen Wohlbefinden. Sie ersetzen keine ärztliche, physiotherapeutische oder heilkundliche Untersuchung oder Behandlung.


Ein bestimmter gesundheitlicher oder therapeutischer Erfolg wird nicht geschuldet.


3. Terminvereinbarung und Vertragsschluss

Die Darstellung unserer Leistungen auf der Website stellt noch kein verbindliches Vertragsangebot dar.


Ein Vertrag kommt zustande, wenn ein Termin von uns beziehungsweise über das verwendete Buchungssystem verbindlich bestätigt wird.


Bei einer Online-Terminbuchung erfolgt die technische Abwicklung über die externe Buchungsplattform SumUp Bookings. Es gelten ergänzend die dort bereitgestellten Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen.


Kunden sind verpflichtet, bei der Buchung vollständige und zutreffende Kontaktdaten anzugeben.


4. Preise und Bezahlung

Es gelten die Preise, die zum Zeitpunkt der Terminvereinbarung auf unserer Website, in unseren Geschäftsräumen oder im Buchungssystem angegeben sind.


Die Bezahlung erfolgt grundsätzlich nach der Behandlung im Geschäft, sofern nicht ausdrücklich eine andere Zahlungsweise vereinbart wurde.


Aktionen, Rabatte und Sonderangebote sind nicht miteinander kombinierbar, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben ist.


Bei Paarangeboten gelten die jeweils ausgewiesenen Paarpreise.


5. Terminverschiebung und Absage

Kann ein vereinbarter Termin nicht wahrgenommen werden, bitten wir um eine möglichst frühzeitige Absage oder Verschiebung.


Eine Absage kann telefonisch oder über das verwendete Buchungssystem erfolgen.


Für kurzfristig abgesagte Termine oder nicht wahrgenommene Termine kann eine angemessene Ausfallentschädigung verlangt werden, sofern der Termin nicht anderweitig vergeben werden konnte.


Dem Kunden bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.


Nach § 615 BGB kann bei Annahmeverzug grundsätzlich eine Vergütung verlangt werden; dabei müssen ersparte Aufwendungen und eine mögliche anderweitige Nutzung der frei gewordenen Zeit berücksichtigt werden.


Variante mit konkreter Frist


Falls du eine feste 24-Stunden-Regel möchtest, kannst du stattdessen schreiben:


Termine können bis spätestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin kostenfrei abgesagt oder verschoben werden. Bei einer späteren Absage oder bei Nichterscheinen behalten wir uns vor, eine angemessene Ausfallentschädigung zu berechnen, sofern der Termin nicht anderweitig vergeben werden konnte. Dem Kunden bleibt der Nachweis gestattet, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.




6. Verspätung

Bei verspätetem Erscheinen kann sich die Behandlungszeit entsprechend verkürzen, wenn nachfolgende Termine andernfalls nicht eingehalten werden können.


Der vereinbarte Preis bleibt in diesem Fall grundsätzlich bestehen.


Ist die Durchführung der gebuchten Behandlung wegen einer erheblichen Verspätung nicht mehr möglich, kann der Termin wie ein kurzfristig abgesagter Termin behandelt werden.


7. Gesundheitliche Hinweise und Mitwirkungspflichten

Der Kunde ist verpflichtet, uns vor Beginn der Massage über Umstände zu informieren, die für eine sichere Durchführung der Anwendung wichtig sein können.


Dazu gehören insbesondere:


Schwangerschaft

akute Erkrankungen oder Fieber

frische Verletzungen oder Operationen

Hauterkrankungen oder offene Wunden

Thrombosen oder bekannte Gefäßerkrankungen

schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Allergien gegen verwendete Öle oder Produkte

ärztlich festgestellte Gegenanzeigen


Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Unsicherheiten sollte vor der Massage ärztlicher Rat eingeholt werden.


Wir können eine Behandlung ablehnen oder abbrechen, wenn gesundheitliche Gründe gegen die Durchführung sprechen oder eine sichere Behandlung nicht gewährleistet werden kann.


8. Durchführung der Massage

Die Massage wird durch geeignetes Personal durchgeführt.

Ein Anspruch auf die Behandlung durch eine bestimmte Mitarbeiterin besteht nur, wenn dies ausdrücklich vereinbart und bestätigt wurde.

Wir sind berechtigt, eine andere geeignete Mitarbeiterin einzusetzen, wenn die ursprünglich vorgesehene Person verhindert ist.


Die Intimsphäre des Kunden wird während der gesamten Behandlung gewahrt.

Sexuelle oder unangemessene Äußerungen und Handlungen werden nicht toleriert. In solchen Fällen kann die Behandlung sofort beendet und ein Hausverbot ausgesprochen werden.


9. Gutscheine

Geschenkgutscheine können für die angebotenen Massageleistungen eingelöst werden.

Eine Barauszahlung des Gutscheinwertes ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

Reicht der Gutscheinwert für die ausgewählte Leistung nicht aus, ist der Differenzbetrag zu bezahlen. Ein verbleibendes Guthaben kann für einen späteren Termin verwendet werden.

Für Gutscheine gilt grundsätzlich die gesetzliche Verjährungsfrist, sofern auf dem Gutschein keine rechtlich zulässige abweichende Regelung angegeben ist.

Bei online, telefonisch oder per E-Mail bestellten Gutscheinen können zusätzlich die gesetzlichen Regelungen über Fernabsatzverträge und das Widerrufsrecht gelten. Das Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen ergibt sich grundsätzlich aus § 312g BGB.


10. Haftung

Wir haften unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

Eine Haftung für Schäden, die darauf beruhen, dass der Kunde wichtige gesundheitliche Informationen nicht oder nicht vollständig mitgeteilt hat, bleibt im gesetzlich zulässigen Umfang ausgeschlossen.

Die gesetzlichen Haftungsvorschriften bleiben im Übrigen unberührt.


11. Änderungen oder Ausfall durch den Anbieter

Muss ein Termin aufgrund von Krankheit, technischen Problemen oder anderen nicht vorhersehbaren Umständen abgesagt werden, wird der Kunde so früh wie möglich informiert.

Bereits geleistete Zahlungen werden erstattet oder nach Absprache auf einen Ersatztermin angerechnet.

Weitergehende Ansprüche bestehen nur im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften.



12. Verbraucherstreitbeilegung

Wir sind weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

Unternehmen mit höchstens zehn Beschäftigten sind von einem Teil der allgemeinen Informationspflicht nach § 36 VSBG ausgenommen. Die freiwillige Angabe des obigen Hinweises auf der Website und in den AGB sorgt dennoch für Klarheit.


13. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss solcher Bestimmungen, deren Anwendung durch zwingendes Verbraucherrecht nicht ausgeschlossen werden darf.

Sollte eine einzelne Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen davon unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.



Stand: Juli 2026